Suchtprävention an der Waldschule „Drogen? Wir nicht!“

 

Eine gezielte und umfassende Suchtprävention ist in der Waldschule seit vielen Jahren Schwerpunkt. Dazu organisieren wir jedes Jahr eine Projektwoche für unsere siebten Klassen.

Das Konzept heutiger Suchtprävention beinhaltet sachliche Information und Fakten, sowie den Erwerb sozialer und individueller Lebenskompetenzen („Life-Skills“) zur Entwicklung einer stabilen Persönlichkeit. Wir wollen unsere Schüler und Schülerinnen zu starken Persönlichkeiten erziehen, denn: Starke Kinder können „Nein“ sagen und mit Frustrationen sowie Belastungen umgehen und Stress besser bewältigen. Selbstbewusste, selbständige und belastbare Jugendliche greifen weniger häufig zu Drogen und sind besser gegen Suchtgefährdungen geschützt.

Die Suchtpräventionswoche  besteht aus zwei Teilen:  
Ineinem ersten Teil werden Information über Drogen und deren Gefahren vermittelt. Hierzu arbeiten die Schüler  an einem Tag in drei wechselnden Gruppen, mit dabei sind ein Mitarbeiter des Drogendezernats in Stuttgart, ein Mitarbeiter der Drogenberatungsstelle „release U21“ und unsere Schulsozialarbeiterinnen.

Im zweiten Teil steht an vier Tagen die  Erlebnispädagogik zur Persönlichkeitsstärkung der Schüler im Vordergrund. Moderne Erlebnispädagogik beruht auf einem ganzheitlichen Konzept, das den Menschen auf drei unterschiedlichen Lernebenen anspricht: auf der kognitiven, der emotionalen und der aktionalen Ebene. Die Kinder lernen unter Leitung erfahrener und geschulter Mitarbeiter von kooperierenden Einrichtungen, sowie ausgebildeten Lehrern unserer Schule in kommunikativen und gruppendynamischen Übungen den Umgang mit Ärger, Stress und Gruppenzwang. Auch Methoden zur Entspannung und vieles mehr, was ein Kind zum „Erwachsen werden“ benötigt werden geübt und gefördert.  Darüber hinaus bietet jedes Projekt eine kreative, spielerische und/oder sportliche Aktivität an:

  • eine Videogruppe schreibt und dreht einen Film zum Thema Sucht in der Drogenberatungsstelle Release.
  • eine Erlebnispädagogik Gruppe wird sich durch pädagogische Spiele mit Themen wie Vertrauen, Verantwortung und Interaktionen (Gruppenlösungsaufgaben) befassen.
  • eine Theatergruppe erarbeitet Szenen zum Thema Sucht.
  • eine Aktivgruppe setzt sich während verschiedener Aktionen im freien mit den Themen Wahrnehmung, Orientierung und Alternativen zum Thema Sucht auseinander.
  • eine Selbstverteidigungsgruppe wird sich mit verbalen und körperlich aktiven Verteidigungsformen auseinandersetzen und  diese einüben.
  • eine Hochseilgruppe wird im Hochseilgarten und bei einer Freiluftübernachtung ihren Mut und ihre Hilfsbereitschaft auf die Probe stellen.
  • eine Gruppe wird auf einem Reiterhof Verantwortung und Einfühlungsvermögen trainieren.

Die Projekte finden teilweise außerhalb der Schule in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen statt. Zwischen den Projektverantwortlichen an der Waldschule und den Kooperationspartnern besteht ein Austausch über die Arbeit in den Gruppen.  

Kontakt

  • Telefon: 0711 806697-0

 

  • Fax: 0711 806697-21

 

 

  • Telefonnummer zur Krankmeldung von Schülern: 0711 806697-13

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