Sozialpraktikum in den Klassen 9 RS und 10 Gymnasium

Soziale Kompetenz ist neben der Fach-, Methoden- und personalen Kompetenz ein tragender Pfeiler des Bildungsplans.
Unter sozialem Lernen versteht man, mit sich selbst und anderen Menschen situationsangemessen umzugehen. Dies umfasst die Aneignung sozialer Fertigkeiten und Verhaltensweisen, wie Empathie, Konfliktregelung, Teamarbeit, Fairness usw., die Bildung sozialer Einstellungen und Werterhaltungen. Soziales Lernen ist also ein wichtiger Gegenpol zum kognitiven Lernen. Während einer ganzen Praktikumswoche begegnen die Schülerinnen und Schüler Menschen in fremden Lebenswelten. Sie besuchen soziale Einrichtungen im Raum Stuttgart und Umgebung und lernen dabei den Alltag von alten, behinderten und kranken Menschen kennen.

Seit dem Schuljahr 2007/08 nutzen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 des Gymnasiums die Möglichkeit ihre soziale Kompetenz außerschulisch zu stärken. Seit dem Schuljahr 2013/14 findet das Sozialpraktikum am Gymnasium in Klasse 10 statt.

Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 der Realschule ist dieses Praktikum seit dem Schuljahr 2007/08 eine verpflichtende Veranstaltung. Die Deutschlehrer unterstützen das Projekt. Begleitet werden die SchülerInnen von zwei weiteren Kolleginnen, die bereits mehrere Jahre  Erfahrung mit der Durchführung dieses Sozialpraktikums haben.

Ziele des Sozialpraktikums sind:
- Toleranz zu zeigen / Außenseiter in die Gruppe zu integrieren
- Vorurteile abzubauen
- Teamfähigkeit zu üben
- Respekt und Rücksichtnahme gegenüber älteren oder behinderten Menschen zu  praktizieren 
- Andere so zu behandeln  wie man selbst behandelt werden möchte
- Zuhören zu können
- Höfliches Verhalten zu erlernen
- Verantwortung übernehmen zu können, auch wenn man noch nicht volljährig ist
- Seine eigenen Grenzen (Stärken und Schwächen) zu erfahren

Die Lernziele gestalten sich immer sehr individuell, je nach Einsatz der Schülerin oder des Schülers. Manche spüren sofort, wo sie gebraucht werden, andere benötigen eine etwas längere Eingewöhnungsphase, bis sie ihr soziales Engagement zeigen können.
Bisher konnten wir aber immer erfahren, dass die Befürchtungen, die in den Vorbereitungsrunden ausgesprochen wurden, tatsächlich nicht eintreten, sondern vielmehr die Schülerinnen und Schüler mit sehr positiven Erfahrungen zurückkommen und die gewonnenen Erfahrungen in ihren Alltag einbringen.

Kontakt

  • Telefon: 0711 806697-0

 

  • Fax: 0711 806697-21

 

 

  • Telefonnummer zur Krankmeldung von Schülern: 0711 806697-13

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