Projekte

Graffiti-Workshop der SMV

Im Juli 2015 führte die SMV der Waldschule mit einem Stuttgarter Graffiti-Künstler einen Graffiti-Workshop durch. In diesem Projekt lernten die Schüler viel über diese Kunstform und gestalteten selbst drei Wände im 1. Stock des Altbaus der Waldschule. Der Abiturjahrgang 2015 schloss sich an und brachte sein Abimotto 2015 künstlerisch mit unter.

Fledermäuse an der Waldschule

Im Mai 2015 besuchte die "Fledermausfrau" die Schüler der Klassen 5 im Biologieunterricht. Nachfolgend ein Bericht der Schülerin Katinka Hoesch, 5d:

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Fledermäuse – richtig coole Tiere!

„Oh je, in solch kleinen Schachteln müssen die Tiere sein?“, dachte ich mit Schrecken, als wir ins Klassenzimmer kamen, wo die Fledermausfrau, die uns besuchen wollte, schon auf uns wartete. Doch dann erklärte sie uns, dass Fledermäuse die Enge sehr lieben und in einem Karton mit zu viel Platz vor Angst an einem Herzinfarkt sterben können.

Einiges, was man in Büchern von Fledermäusen erfährt, ist gar nicht wahr, wie beispielsweise, dass sie nachtaktiv sind. Sie fliegen dann zur Jagd, wenn sie sich vor ihren größten Feinden, den Greifvögeln, sicher fühlen. „Das kann also zu jeder Tageszeit sein“, sagte Frau Bausenwein „die Fledermausfrau“.

Frau Bausenwein hatte fünf Fledermäuse dabei, darunter eine Zwergfledermaus, die übrigens mit 3 cm und 5 g eines der kleinsten Säugetiere der Welt ist, oder einen Abendsegler, der sich besonders flauschig anfühlte. Fledermäuse können übrigens als einzige Säugetiere fliegen.

Sie hielt uns einen Abendsegler ans Ohr, und dieser schnurrte wie eine Katze, weil er sich in der Enge so wohl fühlte. Bei manchen Kindern hat der Abendsegler ein bisschen geschmatzt, weil er den Ohrenschmalzgeruch wahrscheinlich so gut fand. Eine Fledermaus erkennt einen Menschen nämlich wieder, wenn sie schon einmal seinen Ohrenschmalzgeruch aufgenommen hat.

Anschließend sind wir in den Flur gegangen, wo Frau Bausenwein das Schimpfen der Fledermaus  Micki mit Hilfe eines Verstärkers laut gestellt hat. Micki schlug seine Zähne aufeinander, wie ein Mensch, der im Winter friert. 

Wir erfuhren, dass Fledermäuse sich in der Nacht nicht mit den Augen orientieren, sondern mit einer Art „Navigationssystem“, der Echolotpeilung. Sie prägen sich ihre Flugrouten ein, und wenn sie auf einer Route einen Baum umfliegen, der mittlerweile gefällt wurde, könnte man sich schlapplachen, weil sie noch immer denken, dort steht das Hindernis, und fliegen drum herum.

Die Fledermaus hat für ihre Beutejagd eine Art Korb am Bauch. Wenn sie durch einen Insektenschwarm fliegt, fängt sie ihr Mittagessen mit ihrem Beutel ein. Und dann kann sie sogar im Flug ihren Kopf in den Beutel stecken und ihr Essen genießen.

„Fledermausmütter haben in den ersten vier Lebensmonaten ihrer Kinder endlose Geduld“, erklärte uns die Fledermausfrau. Die Kleinen dürfen ihren Müttern auf der Nase herumtanzen, solange sie wollen. Dann aber übernehmen so genannte Lehrerinnen die Erziehung der Jungtiere. Starke, furchtlose Weibchen beschützen um die 50 Jungtiere auf einmal. Fledermausmännchen sind dafür ungeeignet, weil sie es nicht schaffen würden, auf den Nachwuchs aufzupassen. Sie wären so überfordert, dass nach und nach die Kleinen in den Mäulern verschiedenster Tiere verschwinden würden.

Überhaupt spielen die Männchen keine große Rolle im Leben der Fledermausfrauen. Nur zur Paarungszeit lassen sie sich vom Gesang der Männchen beeindrucken. Die Weibchen stolzieren dabei an den singenden Männchen vorbei, und derjenige, der am schönsten singt und dabei nicht aufdringlich ist, gewinnt die meisten Herzen der Fledermausfrauen.

Die Fledermäuse haben mich sehr begeistert, und ich freue mich darauf, sie im Sommer in der Dämmerung zu sehen.

 

Katinka Hoesch, 5d

Jobbörse 2015


Am Samstag, 7. März 2015 fand an der Waldschule Degerloch im Rahmen der Berufsorientierung an Realschulen (BORS) eine Jobbörse für Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 9 statt.

„Wir versuchen, eine breite Auswahl an Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten mit der Jobbörse aufzuzeigen“, so Lehrerin Katrin Theile. Als Experten hatte sie deshalb u.a. Herrn Schmücker von Schmücker Service Group (Gastronomie), Herrn Neumann von der Debeka (Versicherungskaufleute) und Frau Schmid von der Deutschen Telekom (IT-Berufe) eingeladen.

Vom Familienunternehmen Euchner GmbH und Co. KG war Herr Peik an die Waldschule gekommen und informierte u.a. über das Studium der Elektrotechnik an der DHBW.

Seit Jahren mit dabei ist die Landwirtschaftliche Schule Hohenheim. Bei Frau Sailer und Herrn Dr. Wendenburg konnten sich die Schüler über das Berufskolleg Agrar- und Umweltanalytik, das Berufskolleg Biotechnologie oder die Möglichkeiten der Berufsausbildung informieren. Frau Lehnhoff vom Bildungszentrum Kliniken Stuttgart gab Einblicke in die Ausbildung im medizinischen oder Verwaltungsbereich der Kliniken. Herr Steuer und Herr Hammel von der Baden-Württembergischen Bank beantworteten Fragen rund um das Berufsbild der Bankkaufleute.

Des Weiteren waren Herr Toksöz von der Steinbeisschule (Technisches Gymnasium) und Frau Weber sowie Herr Faller vom FBD Business College mit Informationen zum kaufmännischen Berufskolleg und Wirtschaftsgymnasium vertreten.

Die Schüler und Schülerinnen hatten darüber hinaus die Möglichkeit, sich bei Frau Straub von der Agentur für Arbeit beraten zu lassen, was gerne in Anspruch genommen wurde.

Als Vertreter der IT-Medienbranche waren Frau Brizin, LAZI Akademie Esslingen ( Fotografie, Film- und Grafikdesign)  und das PopCollege Stuttgart vor Ort. Michael Kneschke berichtete über die zweijährige Ausbildung zum Musik/Sound-Designer.

„Mein größter Wunsch ist es, später Tiermedizin zu studieren“ erklärte Melissa Dietz aus der 9a. „Meine Stärken liegen unter anderem auch im künstlerischen Bereich.“ Dementsprechend hatte sie sich ihre persönliche Prioritätenliste mit fünf Durchgängen erstellt und fand die jeweils rund 20-minütigen Gespräche sehr informativ.

„Die Schüler waren sehr aufmerksam und an den gestellten  Fragen konnte man das Interesse erkennen“, so Herr Neumann von der Debeka.

Herr Schmücker  bestätigte dies: „Die Jobbörse an der Waldschule ist eine gute Gelegenheit, die jungen Leute zu informieren. Es waren interessierte Schüler unter den Gesprächsteilnehmern.“

Die Kontakte zu den Fachleuten ergeben sich zu einem großen Teil über Ehemalige und Eltern der Waldschüler. Hierfür herzlichen Dank!

Christa Blaschke

 

 

 

Angebot: Integrative Kletter AG

Hier finden Sie Informationen zu einem neuen Angebot "Integrative Kletter-AG"

Kino für die Ohren

 

Schülerinnen und Schüler der 8b der Waldschule Degerloch erstellen Hörspiele für sehbehinderte Kinder und Jugendliche der Betty-Hirsch Schule

Über einen Zeitraum von 3 Wochen haben die Schülerinnen und Schüler der 8b der Waldschule Degerloch während dem Deutschunterricht an eignen Geschichten geschrieben, die später im Tonstudio des Landesmedienzentrums Stuttgart vertont werden sollten. Dabei entwickelten sie ganz unterschiedliche Ideen: von Weihnachtsgeschichten über Kriminalgeschichten hin zu moralischen Appellen gegen Rassismus oder Tanzgeschichten. Geschrieben wurden die Geschichten für sehbehinderte Kinder und Jugendliche der Betty Hirsch Schule der Stuttgarter Nikolauspflege, einer inklusiven Grund-Haupt- und Förderschule mit besonderem Förderbedarf im Bereich Sehen.

Nachdem die Klasse in Kleingruppen (3-4 Personen) jeweils eigene Geschichten geschrieben haben, wurden sie als Vorbereitung für den Besuch im Tonstudio in ein Story-Board geschrieben. Dabei mussten die Jugendlichen auch Überlegungen zur akustischen Untermalung des Hörspiels anstellen. Dabei wurden sie von Julian Ehehalt, einem Referent des Projektes Ohrenspitzers, unterstützt. Er hat die Klasse besucht und zwei „Geräuschekoffer“ mitgebracht, mit deren Hilfe die Schülerinnen und Schüler verschiedene Geräusche selber erstellen konnten. Nachdem das alles geschafft war, ging es voller Vorfreude und Spannung ins Tonstudio. Herr Neuberger empfing uns im Landesmedienzentrum, erklärte das Schnittprogramm audacity und los ging es in die Aufnahmebox: Szene für Szene wurde aufgenommen. Auch wenn die Zeit knapp wurde, am Ende hatte jede Gruppe ihre Geschichte fertiggestellt, da alle mit voller Konzentration und Motivation dabei waren. Jetzt hieß es nur noch: CD’s brennen, Cover erstellen, einpacken und die Kinder der Betty-Hirsch Schule bei uns an der Waldschule zu einem Weihnachtsvormittag empfangen und die Geschenke übergeben. Voller Vorfreude haben wir die Besucher erwartet und die Schulführung hat unter dem Motto „Gleichberechtigung für alle“ stattgefunden: Auch die Waldschüler haben bei der Schulführung Simulationsbrillen getragen, durch die eine Sehbehinderung simuliert wurde. Ein spannendes und unvergessliches Ereignis. Gemeinsam wurde geredet, gelacht und Klavier gespielt. Es war eine Begegnung der besonderen Art, was nicht nur an der vorweihnachtlichen Stimmung lag. Die Kinder und Jugendlichen, die sich zuvor nur durch „Sprachnachrichten“ begegnet waren, sind sich mit einer offenen und herzlichen Art begegnet, die berührt hat. Unser Fazit: Die Arbeit hat sich mehr als gelohnt „Es war ein cooles Projekt und hat sehr viel Spaß gemacht!“ (Zitat Schüler, 8b).

Hanna Linke

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