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Neues von Sujan

Neues von Sujan vom März 2016 - unser Patenkind in Katmandu/Nepal - finden Sie hier.

Neues von Sujan vom Dezember 2016 finden Sie hier.

Neues von Sujan vom Oktober 2017 finden Sie hier.

Schülerbericht zum Projekt "Soziales Engagement": Besuch im Flüchtlingsheim

Einen Bericht der Klasse 7a vom März 2016 über das Projekt "Soziales Engagement" mit einem Besuch in einem Flüchtlingsheim finden Sie hier.

Schülerbericht zum Projekt "Soziales Engagement", Klasse 7a

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Klasse 5d: Tierischer Besuch im Biounterricht

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Am Dienstag, den 21.07.2015 hatten wir im Bio-Unterricht Besuch von Franziska und ihrem Bruder Sebastian. Beide sind früher in der Waldschule zur Schule gegangen und sind  jetzt schon erwachsen.

Sie züchten Kleintiere und Reptilien und haben nachgefragt, ob die Waldschule Interesse hätte, dass sie ihre Tiere mal in der Schule vorstellen.

So ist der Besuch in der Biostunde bei Frau Schneider und der Klasse 5d zustande gekommen.

Franziska und Sebastian haben uns folgende Tiere mitgebracht: drei Riesenschnecken, davon war eine eine Albino Schnecke, außerdem einen afrikanischen Weißbauchigel, zehn Schlangen, davon eine Königspython und eine Boa constrictor; ein Chamäleon namens Pascal war auch mit dabei.

Franziska und Sebastian haben uns als erstes erzählt, dass sie als Kinder Kleintiere wie Meerschweinchen und Hasen zu Hause hatten. Dann aber hat ihr Vater eine Allergie gegen diese Tiere bekommen und Sebastian ist auf Vogelspinnen umgestiegen, nachdem die anderen Haustiere gestorben waren. Er hatte schließlich 31 Vogelspinnen bei sich zu Hause. Er musste die Vogelspinnen jedoch verkaufen, weil seine Freundin sie nicht in der Wohnung haben wollte. Sie sagte damals: „Alles, was nicht eingesaugt werden darf, muss weg.“

Jetzt haben Sebastian, der seit ungefähr einem Jahr nicht mehr zu Hause wohnt, und Franziska, die noch bei ihren Eltern wohnt, beide zusammen ca. 80 Reptilien.

Als erstes zeigten Franziska und Sebastian uns drei Riesenschnecken, die ungefähr 10 bis 15 cm lang waren. Eine von ihnen war eine Albinoschnecke. Man konnte bei ihr aber nicht die roten Augen sehen. Riesenschnecken werden bis zu sechs Jahre alt und pflanzen sich durch innere Befruchtung fort. Sie legen bis zu 200 Eier, die anderen Schneckenarten nur 2 bis 5 Eier.

Dann wurde uns der afrikanische Weißbauchigel namens Nagets vorgestellt. Er war ein bißchen kleiner als unsere einheimischen Igel und hatte einen weißen Bauch und grauweiße Stacheln. Es ist wohl ziemlich aufwändig, Weißbauchigel zu halten, da sie nur Heuschrecken und Igelfutter fressen. Außerdem muss man sich wie mit jedem anderen Tier auch sehr viel mit ihm beschäftigen.

Als nächstes hat uns Sebastian die Königspython gezeigt. Eine Königspython kann 25 Jahre alt werden. Eine der ältesten lebenden Königpythons ist sogar 40 Jahre alt.

Königspythons haben neben ihrer Kloake noch zwei kleine Stacheln, die von den Hinterfüßen ihrer Eidechsenvorfahren übriggeblieben sind. Königpythons sind gelb-braun-schwarz gefleckt. In Ausnahmefällen werden sie bis zu 1m 70 cm lang. Sie fressen Mäuse und Ratten. Vor dem Füttern werden diese tiefgefrorenen Beutetiere in warmem Wasser aufgetaut. Dadurch spürt die Schlange die Wärme und frisst die toten Tiere sofort, weil sie denkt, dass sie lebendig sind. Beim Fressen schnappt die Schlange nach dem toten Tier und rollte sich um das Tier herum, da sie „denkt“ es wäre lebendig und könnte davonrennen. Mit einem Happs verschluckt sie dann das Beutetier.

Franziska und Sebastian hatten auch eine andere, sehr wertvolle Schlange dabei, die vor vier Jahren noch 800 Euro gekostet hat. Inzwischen muss man schon 1.500 bis 2.000 Euro für sie bezahlen. Die Schlange hat sich Sebastian gekauft und er musste sehr lange für sie sparen. Diese Schlangenart, von der ich leider nicht mehr weiß, wie sie heißt, ist überwiegend weiß und hat ein Muster, das an eine Königspython mit weißen Punkten erinnert. Ein erwachsenes Tier kann bis zu 3,5 kg schwer werden.

Auch eine Boa constrictor imperator war mit dabei. Das ist eine Schlange, die einmal im Monat etwa 500g Ratten auf einmal verschlingt und ihre Beutetiere vorher erstickt.

Auch Pascal das Chamäleon war mit dabei. Wir durften es auf die Hand nehmen. Es hat sich ganz weich angefühlt und warm. Chamäleoneier brauchen ca.200 Tage Brutzeit. zB. Wenn im Januar die Eier zum Brüten gelegt werden, sind sie im Juli noch nicht fertig ausgebrütet. Wenn ein Chamäleon sauer ist, bläht es den Hals auf. Es ist immer noch bunt, aber die Farben werden dann dunkler. Sie fressen lebende Heuschrecken. Chamäleons haben eine lange Zunge wie wahrscheinlich schon viele von euch wussten. Die Zunge ist so dick wie bei einem Erwachsenen der Zeigefinger. Nach hinten in den Mund rein wird sie dünner. 

Mir hat es großen Spaß gemacht, dass wir in unserem Bio-Unterricht so viele tolle Tiere sehen durften. Ein ganz besonderes Erlebnis für mich war, das Chamäleon Pascal auf dem Arm zu haben.

Alicia Tenzer, 5d

Schuhsammelaktion für Nepal

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