Projekte

GFS-Woche 2018

GFS – diese Abkürzung heißt „Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen“ und meint in Baden-Württemberg einen Schülerbeitrag zur Jahresleistung in einem Fach in Form einer Präsentation oder einer Hausarbeit. Das „G“ steht für  „gleichwertig“, weil die Leistung wie eine Klassenarbeit gewertet wird.  Im Gymnasium ab Klasse 7 und an der Realschule ab Klasse 8 ist eine GFS pro Jahr vorgeschrieben. Die Schülerinnen und Schüler können das Fach frei wählen. 

In den Familien hat sich in Baden-Württemberg häufig für GFS die Abkürzung „Ganze Familie schafft“ eingebürgert. Um den ursprünglichen Gedanken bei der Einführung dieser neuen Leistungsform – nämlich das Lernen der selbstständigen Erarbeitung und Präsentation eines Themas – wieder mehr in Geltung zu setzen, hat die Waldschule seit dem Schuljahr 2012/13 in den Klassen 7 und 8 des Gymnasiums und in den Klassen 8 der Realschule eine GFS-Woche eingeführt: Die Schüler haben individuell ihre Themen mit den Fachlehrern im Vorfeld der Woche vereinbart und im Laufe der GFS-Woche selbstständig in der Schule eine je eigene Dokumentation in Form eines handgeschriebenen umfangreichen Schulheftes erarbeitet. Am Ende der Schulwoche präsentieren die Schüler in ihren Arbeitszimmern die Wochenergebnisse in einer kleinen Ausstellung der Schulöffentlichkeit und den Eltern.

Eindrücke von der Präsentation am 19. Januar 2018 gibt es hier:

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Projekt "Raufen und Kämpfen" in Klasse 5

 

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„Und nun los in die Kampfarenen!“ Mit diesen Worten startete ein Wettbewerb der diesjährigen Fünftklässlern an zwei Tagen zum Thema „Raufen und Kämpfen“.  Mitunter hatte die Ankündigung, nach den Herbstferien zwei alte T-Shirts mitzubringen und die Fingernägel zu kürzen, dem einen oder anderen Kopfzerbrechen bereitet. Von diesen Bedenken war bei den knapp 90 Schülerinnen und Schülern, die sich am Montag und Dienstag nach den Herbstferien auf den Matten balgten, jedoch nichts mehr zu spüren. Dies lag nicht zuletzt an den strengen Regeln, die von den beiden Sportlehrern Bastian Uran und Jaco Bosch aufgestellt wurden. So wurde sich, ganz in Kampfsportmanier, vor sowie nach jedem Kampf verbeugt und die Hand geschüttelt. Die oberste Regel, die stets präsent war, lautete: „Bei Stopp ist Stopp!“. 

An verschiedenen Stationen durfte nun nach gemeinsam besprochenen Kampfesregeln geschoben und gedrückt werden - kratzen, beißen und schlagen sowie Körpereinsatz am Kopf oder unterhalb der Gürtellinie waren strengstens verboten. Schnell wurde bei den meisten Spielen klar, dass man gemeinsam und durch Kommunikation  mehr erreichen kann, wenn es zum Beispiel darum ging, die gegnerische Mannschaft von der Weichbodenmatte zu schieben.  

Die Rolle der Schiedsrichter, die für jeden Kampf unentbehrlich war, wurde dabei auch seitens der Schüler sehr gewissenhaft ausgeübt. In den eingeschobenen Reflexionsphasen wurde zum Beispiel thematisiert, welche Wirkung Körpersprache und auch Lautstärke im gemeinsamen Umgang einnehmen. Abgerundet wurde das besondere Erlebnis, an dem viele neue Freundschaften entstanden, durch ein gemeinsames Essen in der Mensa, an dem alle etwas „müden Kämpfer“ teilnahmen.

Bastian Uran

Kontakt

  • Telefon: 0711 806697-0

 

  • Fax: 0711 806697-21

 

 

  • Telefonnummer zur Krankmeldung von Schülern: 0711 806697-13

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