Exkursionen

Exkursion des vierstündigen Erdkundekurses auf die Schwäbische Alb und ins Hegau

Am Donnerstag, den 30.04.2009, trafen sich kurz vor 8.00 Uhr die Schülerinnen und Schüler des vierstündigen Erdkundekurses in Jgst. 1 vor der Waldschule zu einer zweitägigen Exkursion auf die Schwäbische Alb und ins Hegau. Ziel dieser Exkursion war es, sich mit den Sternchenthemen Vulkanismus, Schichtstufenlandschaft und industrielle Produktionsweisen in Natura zu befassen und nicht nur modellhaft bzw. mit Bildern im Klassenzimmer.

Die Fahrtroute führt uns über die Filderfläche auf den Hohenneuffen - morphologische Erscheinungen einer Schichtstufenlandschaf -, den Basaltschlot an der Neuffener Steige (Schwäbischer Vulkan) und weiter nach Bad Urach (Mittelalterliche Stadt, Schwäbischer Vulkan/Thermalquellen). In der Bärenhöhle brachte uns ein Höhlenführer die Geschichte, Entstehung und morphologischen Formen einer Karsthöhle näher.

Über Burladingen im Killertal fuhren wir weiter nach Albstadt/Tailfingen ins Maschenmuseum. Hier erfuhren wir sehr viel über die Entwicklung der Textilindustrie auf der Alb – von der Heimarbeit bis zur computergesteuerten Wirkmaschine – und deren Niedergang. Von Irndorf aus führte uns ein Spanziergang zum Eichfelsen, von wo aus wir einen herrlichen Blick ins obere Donautal mit den Burgen Werenwag und Wildenstein hatten und über die Entstehung des Donaudurchbruchs durch die Schwäbische Alb diskutierten.

<Über die Versickerungsstellen bei Möhringen und die Anzapfung der Donau durch die Wutach bei Blumberg – Flussgeschichte - gelangten wir nach Bonndorf. Bei einem gemeinsamen Abendessen im Braukessel ließen wir diesen Tag ausklingen. Nach einem gemütlichen Frühstück in der Jugendherberge Bonndorf galt unser erstes Augenmerk am zweiten Exkursionstag der Wutachtalbahn, die mittels künstlicher Längenentwicklung auf 10km Luftlinie einen Höhenunterschied von ca. 230m überwindet.>

Unser nächstes Ziel war die Burgruine Hohentwiel bei Singen, von der aus wir einen guten Überblick über die Hegauvulkane und das westliche Bodenseebecken hatten. Unser Interesse galt hier dem Hegauvulkanismus und der Entstehung der heute sichtbaren Landschaftsformen. Vorbei am Aachtopf – Karstquelle des versickerten Donauwassers – führte uns unsere Fahrt entlang dem westlichen Rand der Schwäbischen Alb nach Mössingen an den Hirschkopf.

Dort sind 1983 in einem Bergsturz ca. 10t Gestein vom Albrand abgebrochen und zu Tal gestürzt. Dieses eindrucksvolle Beispiel für die rückschreitende Erosion des Randes der Schwäbischen Alb bildete den Abschluss unserer eindrucksvollen Fahrt.

Walter Neumann

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Nietzsche-Exkursion des Philosophiekurses 2010

Der Philosoph Friedrich Nietzsche verbrachte von 1881 bis zu seinem Zusammenbruch 1888 die Sommermonate in Sils-Maria im Engadin (Schweiz). Dort entstanden seine bekanntesten Werke, so auch "Also sprach Zarathustra"

Die Teilnehmer des Kurses Philosophie/ToK der Waldschule besuchten am letzten Januarwochenende das Nietzsche-Haus in Sils und erhielten vom ehemaligen Kurator des Hauses, Joachim Jung, eine fundierte und eloquent vorgetragene Einführung in Leben und Werk des Philosophen. Nietzsche entwickelte seine Gedanken auf langen Wanderungen durch das Tal rund um die Engadiner Seen. Er spricht deshalb auch von „Geh-danken“.

Auf der Chasté, einer Halbinsel am Silsersee, findet sich daher ein zentrales Zitat ("... Alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit") eingemeißelt in den Nietzsche-Stein. An diesem Lieblingsplatz des Philosophen deutete die Philosophiegruppe im Tiefschnee das Zitat aus dem Zarathustra.

Die Engadiner Landschaft und Kultur beeindruckte und inspirierte nicht nur den Philosophen vor mehr als hundert Jahren sondern auch die Stuttgarter Jugendlichen während dieser Wochenend-Exkursion:  Nachtskifahren auf dem Corvatsch, Nachtwanderung mit Fackeln bei Vollmond über den zugefrorenen Silser See von Plau de Lej nach Isola mit Diskussionen im Iglu in Isola am runden Tisch aus gefrorenem Seewasser und ein Abstecher in St. Moritzer Nachtleben gehörten zum ereignisreichen Wochenende im weißen Paradies.

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