Exkursionen

Exkursion ins Audi-Werk nach Neckarsulm, Jg1


Um das Thema „Neue Produktionsformen in der Industrie“ mit Begriffen wie Lean Produktion, Just-in-Time bzw. Just-in-Sequence, Outsourcing, Teamarbeit in Fertigungsinseln und  zunehmendem Einsatz von Industrierobotern  (Automatisierung) etwas anschaulicher zu gestalten, fuhren alle Geo-Kurse der Jg1 im September 2013 in Begleitung von Herrn Neumann, Frau Neuefeind  und Frau Maier mit dem Zug ins Audi-Werk nach Neckarsulm.
Der erste Teil der Werksführung führte uns in das Presswerk, wo in sog. Pressstraßen aus Coils (wie auf Klopapierrollen aufgerolltes Stahlblech) Karosserieteile wie Kofferraumdeckel, Motorhauben, Türen u.a.m.  in sechs Schritten vollautomatisch kalt gepresst werden. Die Pressstempel wiegen bis zu 12 t (!); ihre Fundamente reichen ca. 10 m in den Erdboden, so dass praktisch keine Vibrationen spürbar sind. Um den Lärmpegel in dem Presswerk weiter zu senken, wurden die neuesten Pressen schallisoliert; ihre Überwachung erfolgt via Computer; daher sieht man in diesem Werksteil nur sehr wenige Arbeitskräfte.
Die zweite Station war das Karosseriemontagewerk, wo die Einzelteile zunächst verklebt und anschließend verschweißt werden. Auch in diesem Werksabschnitt sind Menschen rar - der Mechanisierungsgrad beträgt hier 96% (!).
Am Ende des Montageprozesses steht die sog. „Hochzeit“, d.h. der Zusammenbau von Karosserie und Bodengruppe (Motor, Getriebe, Kraftstoff- und Auspuffanlage). Dieser Arbeitsprozess läuft z.B. in einem 90-Sekunden-Takt ab.
Den Abschluss unserer Werksführung bildete der Fahrzeugausbau. Hier werden Armaturenbrett, Sitzmöbel, Türverkleidungen, Lenkräder, Airbags, Cabrioverdecke  u.v.m.  eingebaut. Hier sind noch viele Arbeitskräfte zu sehen, der Mechanisierungsgrad beträgt lediglich 10%. Hier erhalten die Fahrzeuge auch ihre länderspezifischen Ausstattungen, wie z.B. Rechts-/Linkssteuerung, Blinklichter in den Kotflügeln (USA), spezielle Klimaanlage für sehr heiße Länder, unterschiedliche Federungen je nach Straßenzustand und Land. So gibt es z.B.  allein bei den Sitzmöbeln 50.000 verschiedene Varianten bzgl. Material, Farbe, Qualität, Bedienung, usw.  Und je nach Fahrzeugtyp, Kundenwunsch und Lieferland wird jede einzelne Komponente Just-in–Sequence ans ständig weiter laufende Band angeliefert.
So war der Blick hinter die Kulissen der Pkw-Produktion für unsere Schüler nicht nur eine Veranschaulichung des Fachunterrichts, sondern zeigte zugleich wie eng die Themenfelder Wirtschaft, Ökologie und Gesellschaft verflochten sind. Des Weiteren brachte die Exkursion neue Eindrücke und Erkenntnisse bzgl. der automatisierten Arbeitswelt und der vielfältigen Arbeitsplätze/Ausbildungsmöglichkeiten im Automobilbau.

Kunstexkursion nach Basel vom 13./14.9.2013

Am 13.9.2013 ging es für die vierstündigen BK-Kurse des Evangelischen Mörike-Gymnasiums, des Schickhardt-Gymnasiums und der Waldschule Degerloch (Koop-Kurs mit dem Wilhelmsgymnasium) schon sehr früh los. Bereits um 7.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus Richtung Weil am Rhein. Gegen 11.00 Uhr kamen wir dann am VITRA „Campus“ (Firmengelände) an. Nach einer kleinen Erholungspause wurden wir von zwei Mitarbeitern empfangen, begrüßt und in zwei Gruppen eingeteilt. Der einen Gruppe wurde zuerst der Konferenzpavillon des japanischen Architekten Tadao Ando gezeigt. Der Konferenzpavillon von Tadao Ando ist das erste Gebäude von Ando außerhalb Japans. Der Mittelpunkt dieses Gebäudes bildet ein abgesenkter Innenhof, der die Umgebung auszublenden scheint und dem Gebäude eine wahnsinnige Ruhe verleiht. Von dort aus erreicht man über schmale, Korridore und Wege die verschiedenen Konferenzräume.

Die andere Gruppe bekam zuerst das heute nicht mehr genutzte Feuerwehrhaus zu sehen. Die Architektin Zaha Hadid entwarf ein Gebäude, das aus einer großen Halle für mehrere Feuerwehrautos, sowie einem weiteren Raum mit Umkleideräumen, Duschen und Gemeinschaftsräumen besteht. Das Vitra Feuerwehrhaus war das erste Bauwerk von Zaha Hadid überhaupt.

Anschließend hatten wir genug Zeit, um uns entweder den Vitra Campus noch einmal genauer anzuschauen, etwas zu essen oder zu warten bis es weiterging, denn es stand noch ein Workshop auf unserem Programm. Wir bekamen die Aufgabe, den Grundriss des Konferenzpavillons selbst zu zeichnen. Aufgrund der rechteckigen Tatamimatten-Rasterung, die Tadao Ando bei seinen Gebäuden als Maß und Gliederung der Fassade verwendet, ging das Zeichnen relativ schnell. Denn diese Betonplatten konnte man abzählen und dann „nur“ noch aufzeichnen. Als alle damit fertig waren, trafen wir uns noch einmal in einem Raum, in dem wir unsere Ergebnisse verglichen. Nach kurzer Zeit saßen alle Schüler wieder im Bus Richtung Basel. Gegen 18.00 Uhr kamen wir in der Jugendherberge an. Nach der Zimmeraufteilung, und dem gemeinsamen Abendessen hatten wir freie Zeit in Basel, die jeder ganz individuell nutzte.

 

Am 14.9.2013 ging das straffe Programm direkt weiter. Unser erstes Ziel an diesem Tag war das Münster Basel. Danach gingen wir zu Fuß weiter in Richtung des Kunstmuseums. Dort ging jede Schule einzeln in Gruppen los und nach kurzer Betrachtung einzelner Werke, trafen wir uns alle wieder um den weiteren Tagesplan zu erfahren. Wir hatten nun noch einmal genug Zeit in Basel für eine Mittagspause und danach sollten wir selbstständig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß zum Tinguely Museum finden. Dort hatten wir Zeit, uns ebenfalls selbstständig um zu schauen. Nach einer guten Stunde, wartete der Bus auch schon um uns wieder zurück nach Stuttgart zu fahren.

Marie Fix

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Limesmuseum Aalen


Hier finden Sie einen Schülerbericht über den Besuch der Klassen 6c und 6d am 29.6.2012 im Limesmuseum Aalen.

Zweitägige Kunstexkursion des 4 stündigen Kunstkurses

Es war Freitag der 18.9.09 und sehr früh. Genauer gesagt für einen Langschläfer zu früh. Um 6 Uhr war der Treffpunkt an der Waldschule Degerloch. Dort holte uns der Reisebus ab, in dem schon Schüler des Mörike- und des Schickhardtgymnasiums anwesend waren. Die Fahrt konnte beginnen. Der Bus fuhr uns nach Ronchamps, einem kleinen Örtchen in Frankreich, wo wir die Wallfahrtskirche von Le Corbusier besichtigten. Nach dieser Besichtigung fuhren wir weiter. Das Ziel lautete: Weil am Rhein. Dort steht auf dem Vitra Gelände ein Gebäude von einem Architekten namens Frank Gehry, der Schwerpunktthema im Kunstkurs ist. Dieses Gebäude ist das Vitra Design Museum. Wir wurden dort herzlich von einer Dame empfangen mit der wir zuerst einmal einen Rundgang über das gesamte Firmengelände machten. Der Rundgang umfasste das ehemalige Feuerwehrhaus von Zaha Hadid, sowie die Besichtigung des Museums von Frank O. Gehry.  Anschließend bekamen wir die Aufgabe, einen Teil des Museums abzuzeichnen und nach eigenen Vorstellungen weiter zu entwickeln. Es war nun mittlerweile Nachmittag und wir hatten nur noch ein einziges Ziel: die Jugendherberge Freiburg. Den Gesichtern konnte man ansehen, dass alle etwas kaputt waren. Dennoch genossen viele noch das Nachtleben von Freiburg.

Am kommenden Morgen um halb neun fuhren wir nach einem stärkenden Frühstück mit unserem Bus zum Freiburger Münster. Dort erhielten wir zum einen eine Führung in und um die Kirche herum, als auch die Möglichkeit die Bauhütte des Münsters anzusehen. Als die Führung von dem Herrn beendet wurde, liefen alle hungrig zu den nächsten Geschäften um sich dort für die weitere Fahrt nach Straßburg, die in einer guten Stunde weitergehen sollte, einzudecken. Leider hatten wir aufgrund einer Straßensperrung auf der Strecke von Freiburg nach Straßburg nicht mehr allzu viel Zeit für das Straßburger Münster. Dennoch denke ich, dass wir durch Frau Jawla das Wichtigste erfahren haben. Nach einem relativ kurzen Aufenthalt in Straßburg stiegen alle sehr müde in den Bus ein, der uns um ca. 19 Uhr wieder an der Waldschule absetzte. Wir danken Frau Jawla und den anderen Lehrern der anderen Schulen für die Ermöglichung dieser Exkursion.
Pascal Hauser

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