Exkursionen

Exkursion ins Audiwerk nach Neckarsulm

Wie schon in den vergangenen Jahren fuhr ich mit meinem zweistündigen Geo-Kurs aus Jg.1  und unserer Referendarin Fr. Hahn – als Begleitung - am Montag, den 29.06.2016, ins Audiwerk nach Neckarsulm. Die Exkursion dient der Veranschaulichung der Unterrichtseinheit „Moderne Produktionskonzepte“ in der Industrie. Die Führung führte uns durch die drei Produktionsbereiche Presswerk – Karosseriebau – Fahrzeugausbau (Innenausbau, Räder, … ). Im Presswerk werden aus sog. Coils Stahl- bzw- Aluminiumbleche geschnitten und anschließend in einer vollautomatischen Pressenstraße mit 5 – 6 Pressen (Automatisierungsgrad: 95%) zu Kotflügeln, Motorhauben, Türen, u.a.m. geformt.

Diese im Presswerk geformten Einzelteile werden dann mit Hilfe von Industrierobotern vollautomatisch in Schweiß-, Klebe- und Klemmtechnik zu einer Fahrzeugkarosserie zusammengebaut. Dabei sind die Industrieroboter in der Lage, nacheinander völlig verschiedene Fahrzeugtypen – A5, A6, A8, Links- oder Rechtslenker – herzustellen. Die Toleranz bei diesem Herstellungsprozess beträgt bei einer ca. 5m langen Limousine 0,1mm!! Danach durchläuft die Rohkarosserie die sterile Lackiererei mit anschließender Trocknungsanlage. Auch in dieser Abteilung können vollautomatisch – ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker – nacheinander völlig verschiedene Farbtöne aufgetragen werden.

Der Fahrzeugausbau (Automatisierungsgrad: ca. 50%) beginnt mit der „Hochzeit“: Hier werden Karosserie und Fahrwerk/Motor miteinander vereint und binnen 45 Sekunden unzertrennlich verbunden. Anschließend erfuhren wir etwas über „Just-in time-Belieferung“ – als Lager dienen die Lkws auf den Parkplätzen -, moderne Logistik, das Einkaufen im „Audi-Supermarkt“ und die Teamarbeit am Band. Darüber hinaus konnten wir am Band schön die „Just-in-sequenz“-Anlieferung von Heck- und Frontschürzen, Sitzmöbeln, Rädern u.a.m. sehen. In diesem Werksbereich hat sich in den letzten Jahren in puncto Arbeitserleichterung und Gesundheit der Mitarbeiter viel verändert: ergonomische Maschinen bringen z.B. die Front-/Heckschürzen direkt ans Fahrzeug oder die Armaturenbretter ins Fahrzeuginnere oder kann der Mitarbeiter mittels einem ergonomischen Sitz ins Fahrzeug ein- und wieder aussteigen. Das hat auch zur Folge, dass in den Werkhallen zunehmend Mitarbeiterinnen zu sehen sind.

 

Der ganze Herstellungsprozess eines Audi A6 dauert ca. 22 Std., je 6 im Presswerk und Karosserieausbau und 10 in der Lackiererei. Auf diese Art und  Weise entstehen in Neckarsulm täglich etwas über 2.200 Audifahrzeuge!

Walter Neumann

Geo-Exkursion nach Ludwigsburg (Juli 2016)

Einen Bericht über die Exkursion des zweistündigen Geo-Kurses der Jg1 im Juli 2016 nach Ludwigsburg finden Sie hier.

Fossiliensuche in Holzmaden

Die Klassen 5d und 5c sind am 03. Mai 2016 mit Frau Volkmer, Frau Pfitzner und Frau Leinenbach nach Holzmaden gefahren, um Fossilien zu finden. Wir haben uns um 09:40 Uhr im Foyer getroffen und liefen zur Bahn. „Alle einsteigen!“, riefen unsere Lehrer. Als wir mit der U7 zum Hauptbahnhof fuhren und ausgestiegen sind, mussten wir erst einmal 25min auf unsere S-Bahn nach Kirchheim (Teck) warten. Dort angekommen, mussten wir in den Bus umsteigen. Zum Glück bekamen wir ihn. 10 Minuten später stiegen alle aus und wir liefen zum Urzeit-Museum. Wir hatten viel Spaß auf der Fahrt, obwohl wir sehr lange gefahren sind. Am Museum angekommen, staunten wir: „Gar nicht schlecht!“. Überall waren große Fossilien, Schneckenbilder und und und. „Alle mal her hören. Ich mache jetzt einen Museumsrundgang!“, sagte der Leiter. Der Museumsrundgang war toll und spannend und mit einem Biologen, der sich sehr gut auskannte. Es gab sogar Meeresfische, die bis zu 10m lang werden konnten. So einen wollte unsere Klasse auch finden. Als wir mit dem Rundgang fertig waren, durften wir selber durch das Museum laufen und an einem Kiosk Süßes kaufen. Danach durften wir Fossilien klopfen in einem echten Steinbruch. Es war so cool. Wir haben Hammer und Meißel ausgeliehen und jeder von uns hatte eine Tüte dabei, in die man die Fossilien hinein legte. Es war spannend, was man finden konnte. Alle hatten Spaß und haben gelacht. Wir haben neben Ammoniten auch jede Menge Katzengold gefunden. Mit Hammer und Meißel immer „Klopf, Klopf“. Es war so toll. Es wurden sogar Muffins und Süßes verteilt. Als jeder ein paar Fossilien gefunden hat, riefen die Lehrer: „Alle herkommen, wir müssen zurück!“ Schade, dass die Zeit so schnell vergangen war. Als wir gingen, regnete es und wir standen an der Bushaltestelle im Regen. Die Mädchen machten einen Regentanz. Es war lustig. Als wir wieder in der Schule waren, waren alle glücklich mit ihren Fossilien.

Das war wirklich ein schöner Tag für alle.

Von Erik, Luca, Nele, Hanna und Katharina  (5d)

Exkursion in die Kunsthalle Karlsruhe: Von Rembrandt zum Selfie

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Am 24.11.2015, begab sich der vierstündige Kunstkurs der Jahrgangstufe 2 auf eine Exkursion nach Karlsruhe. Unser Ziel war die Kunsthalle Karlsruhe mit dem Themenschwerpunkt "ICH BIN HIER! - Von Rembrandt zum Selfie". Die Ausstellung bot eine interessante Ansammlung an künstlerischen Selbst- Bildern aus sechs Jahrhunderten, die mit den unterschiedlichsten Mitteln bzw. Medien geschaffen wurden. Durch das Wirken junger Menschen in sozialen Netzwerken mit Selfies oder Selbstdarstellungen ergab sich eine enge und aktuelle Beziehung zu den Selbstdarstellungen der ausgestellten Künstler. Die Spanne reicht von der Renaissance, über die Zurschaustellungen im Barock, der empfindsamen Subjektivität in den Bildern der Romantik bis schließlich zu der Sicht auf das Selbst in die gegenwärtige Zeit. Zudem war es den Besuchern, bzw. auch uns Schülern möglich ein Porträt von sich zu erstellen und im Museum, wie auch im Netz zu präsentieren - ein Projekt der FLICK_EU, um die Dimensionen des Kunstprojekt: eine sukzessive, europäische Porträtgalerie zu formen, sichtbar zu machen. Nach der Ausstellung belegten wir noch den Workshop - "SELFIES", in der jungen Kunsthalle, wo jeder durch unterschiedliche Mittel (z.B. Fotografie, Video, Zeichnung, Malerei...usw.) sein eigens Selbst auszudrücken konnte. Der Sinn dieses Workshops war der Versuch sich selbst als jemand anderen zu präsentieren, sein inneres Befinden auszudrücken und durch vielfältige Wahrnehmungs- und Handlungsmethoden seine eigene Identität/Charakter auf die Spur zu kommen und zu verstehen. Am Abend des Tages fuhr der Kurs mit dem Wissen über sich selbst zurück nach Stuttgart.

Habip Karadag

Kontakt

  • Telefon: 0711 806697-0

 

  • Fax: 0711 806697-21

 

 

  • Telefonnummer zur Krankmeldung von Schülern: 0711 806697-13

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