Exkursionen

Exkursion ins Löwentormuseum 2018

Download

BK-Exkursion nach München Dezember 2017

IMG_0699
IMG_0703
IMG_0712
1/3 
start stop bwd fwd

Am 9.12.2017 machten wir, der Neigungskurs BK Jg.1, eine Exkursion nach München: "Auf den Spuren Rembrandts und der klassischen Antike."

In den frühen Morgenstunden fuhren wir mit dem Zug los. Erster Besuch war die Alte Pinakothek . Hier konnten wir Originale von Rembrandt bestaunen und waren von seiner Malweise sehr beeindruckt. Danach machten wir einen kurzen Trip in die Pinakothek der Modernen, um einen Eindruck von einer anderen Art von Museum zu bekommen. Obwohl unsere Mägen knurrten gab es keine Pause. Frau Lukas meinte erst das geistige Wohl, dann das leibliche Wohl. Die alten Griechen in der Glyptothek warten auf uns. Nach einem kurzen Fußmarsch standen wir vor den Skulpturen und Charakterköpfen aus der Antike. Die naturnahe und perfekte Ausarbeitungen der Skulpturen lies uns staunen, denn sie sind ja teilweise älter als 2500 Jahre.

Auf der Heimfahrt hatten wir viel Spaß. Es war eine lehrreiche, etwas anstrengende, gelungene Exkursion.

NF BK Jg.1

Exkursion des Geo-Kurses Jg2 ins Mercedes-Werk

35 000 Mitarbeiter, 300 000 Autos und 10 Waldschüler im größten Mercedes-Werk der Region. Unsere Lehrerin Frau Volkmer hat vorab die Führung für den 14.11.2017 durch das Werk organisiert und mit uns den Eingang des Daimler Kundencentrums in Sindelfingen als Treffpunkt vereinbart. Bis auch wirklich alle da waren, konnten wir uns zur Beschäftigung bereits einige Fahrzeuge ansehen und uns auf einer großen, hölzernen Darstellung mit dem Aufbau des Werkes vertraut machen. Kurz darauf konnte die Führung beginnen. Zuerst wurde uns das Werk und die Produktion der Fahrzeuge in einem kurzen Film vorgestellt. Anschließend wurden alle Teilnehmer der Führung gebeten, in einen Bus zu steigen, der uns durch die Produktion der Daimler-Autos und über große Teile des Geländes führte. Erster Halt war das Presswerk, wo wir die Herstellung (beziehungsweise Pressung) der einzelnen Fahrzeugteile beobachten konnten. Danach ging es mit dem Bus zu einer weiteren Halle auf dem Gelände. Dort waren zum einen der Einbau unterschiedlicher Dachfenster und zum anderen der Inneneinbau der Daimler-Fahrzeuge zu sehen. Da man die Vorgänge des Inneneinbaus sowohl von oben, als auch unmittelbar daneben stehend betrachten konnte, waren beinahe alle Details des Innenraums eines solchen Fahrzeugs zu sehen und ihr Einbau mitzuverfolgen. Am Ende der Halle und somit auch der Führung befindet sich ein Raum, indem alle unterschiedlichen Technologien und Designs der Fahrzeuge aufgezeigt sind und der fertige Mercedes von allen Seiten zu betrachten war. Als wir uns kurz darauf auf dem Rückweg zum Kundencentrum befanden, war noch einmal ein Großteil des Geländes zu sehen und dabei natürlich – zur Freude der Autofans – auch einige neue Fahrzeuge und Prototypen. Zurück an unserem Treffpunkt, an welchem die Führung auch begonnen hatte, hat der Kurs die Verknüpfung zum Geographieunterricht  vorgenommen und die theoretischen Inhalte wie Produktionskonzepte und Organisationsformen sowie die unternehmerische  Standortwahl mit der Praxis verknüpft.

Paula Ross, Peter Wiemers, November 2017

New Goals in Space. Exkursion der Klasse 10c zur Luft- und Raumfahrtkonferenz 2017

 

duke_on_the_craters_edge_-_gpn-2000-001132
HDW_aussen
John_W._Young_on_the_Moon
RFK_Stuttgard_1
RFK_Stuttgard_2
1/5 
start stop bwd fwd

Wie geht es in Zukunft mit der Raumfahrt weiter? Sind bemannte Raumfahrten zum Mars in absehbarer Zeit realistisch? Wie fühlt sich die niedrige Gravitation auf dem Mond an? Diese Fragen wurden im Rahmen der Luft- und Raumfahrtkonferenz 2017 zum Thema „New Goals in Space - Neue Ziele in der Raumfahrt“ von Wissenschaftlern und ehemaligen Astronauten, darunter der „Moonwalker“ Charlie Duke, beantwortet. Die Klasse 10c hatte die Ehre, unter 600 Gästen, am 7. November bei dieser besonderen Veranstaltung teilnehmen zu dürfen.

Schon der imposante Veranstaltungsort, die König-Karl-Halle im Haus der Wirtschaft in Stuttgart, spricht für den eindrucksvollen Event. Es kommt nicht oft vor, dass sich so viele Astronauten an einem Ort versammeln. Das Ziel war es, die insgesamt 600 Schüler und Studenten aus dem Raum Stuttgart über die Zukunft der Luft- und Raumfahrt zu informieren. Dabei stand neben der Nutzung von im Weltraum gesammelten Erfahrungen auf der Erde, vor allem die Erforschung des weiteren Weltraums im Fokus.

Ein besonderer Gast, der zunächst auf die Vergangenheit der Raumfahrt einging, war Charles Moss „Charlie“ Duke, der zehnte Mensch, der den Mond betrat. Im Rahmen seiner Mission Apollo 16 hatte er drei Außeneinsätze auf dem Mond erfolgreich abgeschlossen. Der ehemalige Astronaut erzählte dem aufmerksamen Publikum genaueres von seinem Flug zum Mond. Er war für die Landung der Mondkapsel auf dem Mond verantwortlich. Aufgrund technischer Probleme, die fast zum Abbruch der Mission führten, landete Duke mit seinem Kollegen John Young schließlich mit sechs Stunden Verspätung auf der staubigen Mondoberfläche. Wider aller Erwartungen erzählt Duke, er hätte beim Aussteigen aus der Mondkapsel keine Angst gehabt. Das kam wohl von der Erfahrung, die Duke bereits bei seinem dreijährigen Training gesammelt hatte, das er vor seiner Mission absolvieren musste. Zu diesem Training gehörten unter anderem mehr als 2000 Stunden am Mondkapsel-Simulator. „Ich habe diese Kapsel bestimmt schon tausend Mal auf der Mondoberfläche zerschellen lassen“, bemerkte Duke in Bezug auf den Simulator lachend. Zudem hat er sich bereits im Vorfeld äußerst umfangreich mit der Umgebung, in der seine Mission Apollo 16 landete, beschäftigt, weshalb auch die Landschaft einen vertrauten Eindruck auf ihn machte. „Es hat sich angefühlt, als würde ich nach Hause kommen“. Mit einem elektrisch angetriebenen Mobil konnte sich Duke mit seinem Partner etwas weiter von der Kapsel entfernen. Sehr interessant war das Verhalten des Staubs auf dem Mond. Durch das Fehlen einer Atmosphäre, legt sich das trockene Gesteinspulver, nachdem es durch die Astronauten oder das Mondvehikel aufgewirbelt wurde, sofort wieder. Außerdem ist das Pulver so fein, dass es sich in die Textur der Raumanzüge legt und nur sehr schwer wieder rauszubekommen ist. „Probleme“, so Duke, „hat man besonders, bei dem Gefühl für Tiefe“. So wollte er eine Probe von einem etwas entfernten Stein nehmen, der nicht größer als 1 m zu sein schien, doch als er näher an den Stein herankam, merkte er, dass der Stein mindestens 30 m hoch war. Sehr viel Spaß machte ihm die extrem niedrige Gravitation. Mit seinem Partner Young hat er einen kleinen Wettbewerb veranstaltet, wer höher springen kann. Dabei habe er das Gleichgewicht verloren und sei rückwärts umgekippt. „Das war der einzige Moment, in dem ich wirklich Angst hatte!“ Und das hatte er zu Recht, denn auf seinem Rücken geschnallt war eine Sauerstoffanlage sowie eine Art Klimaanlage, die die Temperatur in seinem Raumanzug konstant hielt. Wäre durch den Sturz etwas davon kaputt gegangen, hätte er das sehr wahrscheinlich nicht überlebt. Zum Glück ist aber alles gut gegangen!

Auf die Zukunft der Raumfahrt hat sich Johann-Dietrich Wörner, Generalsekretär der Europäischen Weltraumorganisation, bezogen, der über eine Live-Videoschaltung zu Wort kam. Er betonte die Schwierigkeit einer bemannten Mars Mission, unter anderem durch die extrem große Entfernung zur Erde, die sich mit heutiger Technologie zwar überwinden lässt, aber ohne die Astronauten wieder sicher zurück zur Erde zu bringen. Allerdings warnt er davor, erst Technologien zu entwickeln und dann „auszuprobieren“, was mit diesen Technologien möglich ist, sondern schlägt vor, die Entwicklung von Technologie gezielt in bestimmte Richtungen zu treiben. Dabei sei es aber essenziell, Luft- und Raumfahrtprojekte mit einem „Open-Concept“ anzugehen. Das Open-Concept beschreibt eine internationale Planung, ohne die Bindung an gesetzte Zeitpläne. Das erste Projekt, das mit einer solchen Planung angegangen wird, ist das „Moon-Village“. Diese dauerhafte Forschungseinrichtung auf dem Mond will man als Sprungbrett in die Tiefen des Universums nutzen.

Thomas Reiter, ehemaliger deutscher Astronaut für die MIR und ISS, nennt hier das geplante Deep Space Gateway (DSG). Das DSG ist eine Raumstation, die bis zum Jahr 2027 fertiggestellt werden soll. Ab dann können von dort aus Forschungen betrieben werden, die eine Reise zum Mars ab 2030 ermöglichen sollen. Ob man diesen vorläufigen Zeitplan einhalten kann, steht wohl wirklich noch in den Sternen.

Die Luft- und Raumfahrtkonferenz 2017 war nicht nur informativ, sondern auch sehr unterhaltsam. Es ist klar geworden, vor welchen Herausforderungen die Raumfahrt in der Zukunft stehen wird und welche Ansätze nötig sind, diese Probleme zu lösen. So sind sowohl das Moon Village als auch das Deep Space Gateway nur Portale zur Weltraumforschung in bisher ungeahnten Dimensionen.

Felix Hahn, Klasse 10c, 7.11.2017

 

Kunstexkursion nach Paris - September 2017

 

20170914_135845
20170914_174331
20170915_112016
20170915_115107
20170916_114959
20170916_125558
20170916_145758
20170916_183109
IMG_3816
IMG_3819
01/10 
start stop bwd fwd

Alles war dunkel als sich die Schüler des vierstündigen Kunstkurses der Waldschule Degerloch und des Evangelischen Mörike-Gymnasiums um 06:10 am Bahnhof trafen. Die Innenstadt von Stuttgart war wie leergefegt und es schien als wäre es noch mitten in der Nacht. Wie zu erwarten ließ sich dies nun auch am Zustand der Schüler ablesen. Dunkle Augenringe und ermattete Mundwinkel, die Richtung Boden zeigten. Als dann alle da waren, schlurfte einer nach dem anderen in den Zug. Durch die unverhältnismäßig frühe Zeit fing einer nach dem anderen an zu schlafen. Es schien als würden sie sich ihre Begeisterung auf die nächsten Tage aufsparen wollen.

In Paris angekommen ging es zum Hotel, von dem wir dann auch direkt in das Rodin Museum gefahren sind. Die Straßen von Paris waren belebt. Überall gab es etwas zu sehen. Die Motorroller, die an einem vorbei schossen oder der Duft von frischem Baguette, der uns alle in Euphorie versetzte, die wir uns so nie erträumt hätten. All das führte dazu, dass wir anfingen Frankreich und insbesondere Paris zu lieben.

Im Rodin Museum angekommen zückten wir unsere Zeichenblöcke und schlenderten in Kleingruppen durch den Museumspark. Hin und wieder setzte man sich dann vor eine halbnackte Bronzeskulptur und versuchte diese so genau wie möglich abzuzeichnen. Und wie man sich das schon denken kann, zeichneten die Jungs die weiblichen und die Mädchen die männlichen Figuren ab. Rodin zeigte somit wie faszinierend der menschliche Körper sein kann und dass es uns an zu viel Freizügigkeit nicht fehlen sollte.

Nach diesem aufregenden Museumsbesuch liefen wir als gemeinsame Gruppe zur Sacre Coeur. Von dort konnte man einen wundervollen und meilenweiten Blick über Paris erhaschen. Das muss man den Parisern lassen: Sie haben ein wirklich schönes Städtchen aufgebaut, so dass es einfach zwingend ist romantische Gefühle zu entwickeln. Es ist ja nicht umsonst die Stadt der Liebe.

Nach einem Gruppenfoto mit der Kirche Sacre Coeur im Rücken, stand es uns dann nun endlich frei zu gehen. Jeder genoss die Freizeit in der er sich ein ganz persönliches Bild von Paris machen konnte.

Am nächsten Tag stand der Louvre auf dem Programm. Dort angekommen konnten wir uns Dank Frau Jawlas vorausschauender Planung durch einen Nebeneingang gehen, wo wir eine deutlich kürzere Wartezeit zu meistern hatten. Durch ihre Mühen, die sie auf sich genommen hat, bringt sie ihre nie ausgesprochene Liebe zu ihrem Kunstkurs zum Ausdruck. Ein sehr schöner Liebesbeweis!  
Im Louvre durften wir auf „freiem Fuße“ alle Exponate bis ins letzte Detail anschauen. Es wurde natürlich wieder viel gezeichnet.

Anschließend stand es uns wieder frei zu gehen. Der restliche Tag wurde insofern genutzt, dass man sich andere interessante Museen und Ausstellungen angeschaut hat. Frau Jawla war stolz auf uns.

Am letzten Tag stand das Centre Pompidou auf dem Programm. Mit eigener Führerin im Schlepptau zogen wir und Frau Jawla zwischen den Kunstwerken der Moderne unsere Runden durch das Museum. Dabei liefen uns viele bekannte Werke über den Weg. Das architektonisch heute noch spektakuläre Gebäude beeindruckte uns alle sehr. Aber irgendwann packte uns dann doch der Hunger und wir mussten uns schweren Herzens von diesem tollen Museum trennen.

Nun hatte jeder noch etwas Zeit um in der Stadt zu bummeln bevor der Zug wieder nach Stuttgart ging.

Im Zug war es sehr leise. Womöglich bedeutete das, dass die meisten nur schwer glauben konnten, dass diese wunderschöne Exkursion nun zu Ende ist. Sogar ich, der normalerweise nicht so nah am Wasser gebaut ist, konnte sich „eine Träne über das Auge kullern“ lassen.

 

Benjamin Böhm

Kontakt

  • Telefon: 0711 806697-0

 

  • Fax: 0711 806697-21

 

 

  • Telefonnummer zur Krankmeldung von Schülern: 0711 806697-13

Newsletter Anmeldung

Wir informieren Sie regelmäßig über unserem Rundbrief, den Sie per Email zugeschickt bekommen. Wenn Sie daran Interesse haben, registrieren Sie sich hier.

captcha 

VVS