Partnerschule in Frankreich


Seit dem Jahr 2000 hat die Waldschule Degerloch mit dem Collège Fernand Bouvier in Saint-Jean de Bournay eine feste Partnerschule in Frankreich. Der Schüleraustausch findet vorwiegend in der 8. Klasse statt.

Saint-Jean de Bournay hat ca. 4000 Einwohner und liegt 40 km von Lyon entfernt im Département Isère. Das Collège besuchen ca. 600 Schüler.

Schüleraustausch 2013/2014

Einen Schülerbericht über den Besuch der Waldschüler 2014 in Frankreich finden Sie hier.

Schüleraustausch 2008/2009

mit dem
Collège Fernand Bouvier in Saint-Jean de Bournay/Isère

Die Waldschule Degerloch führt diesen Austausch seit dem Schuljahr 2000/2001 alle zwei Jahre mit viel Erfolg durch.
Sowohl auf französischer als auch auf deutscher Seite bereiten wir unser Projekt im Unterricht vor,
z. B. bei uns durch Rollenspiele zu verschiedenen Situationen des täglichen Lebens in Frankreich und durch eine landeskundliche Unterrichtseinheit zur Region Rhône-Alpes und zu dem Departement Isère. Im Rahmen eines Sozialprojekts in Klasse 9 schreiben die Schüler und Schülerinnen einen Bericht über ihren Aufenthalt in Frankreich als Nachbereitung unserer Reise.
Die französischen Schüler besuchten ihre deutschen Austauschschüler in Stuttgart in der Vorweihnachtszeit 2008, während der Gegenbesuch der deutschen Schüler in Saint-Jean de Bournay im März 2009 stattfand.
Meine Kollegin Chantal Frasson , die einzige Deutschlehrerin am Collège Fernand-Bouvier,
hatte uns auch in diesem Jahr ein interessantes und ausgewogenes Programm zusammengestellt:
- Teilnahme am Unterricht in Gruppen in den Klassen troisième und quatrième des Collège an drei
Tagen
- ausserunterrichtliche Aktivitäten
->Durchführung eines "Rallye pédestre" in Saint-Jean de Bournay
->Basketball und Fußball Deutschland -Frankreich in der Sporthalle und auf dem Sportplatz des
Collège
->Geführte Stadtbesichtigungen in Vienne, Lyon und Grenoble
Die deutschen Schüler und Lehrer genossen die französische Gastfreundlichkeit, u.a. das von den Gasteltern extra für sie zubereitete Buffet froid am Vorabend der Abreise.
Für unsere Schüler bedeutete diese Begegnung mit gleichaltrigen Franzosen eine Motivation für den Französischunterricht: Sie zeigen jetzt mehr Interesse an den kulturellen Unterschieden, die sie ja teilweise selbst erlebt haben, und einige haben schon ein erneutes Treffen mit ihren französischen Austauschpartnern in den Sommerferien geplant.
Einen dauerhaften Schüleraustausch mit Frankreich anbieten zu können ist für die Waldschule sehr wichtig. Die Wahl der Schule und die Wahl des Faches Französisch als zweite Fremdsprache wird für viele Eltern durch diese Tatsache beeinflusst.
Die gute deutsch-französische Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung des Austausches und auch die Freundschaft mit den Franzosen ist eine Motivation für weitere Begegnungen der Schüler und Schülerinnen der Waldschule Degerloch und des Collège Fernand Bouvier.
Gilberte Reuter

Hier ein Auszug aus dem Erfahrungsbericht einer Schülerin:
Wir, die Französisch-Schüler der Waldschule Degerloch, verbrachten die Woche vom 26. März bis zum 3. April 2009 in St. Jean-de-Bournay. Dort besuchten wir das Collège Fernand Bouvier. Ich wohnte bei der Familie Cuilloud in einer kleinen Wohnung eines großen Mietshauses. Meine Austauschpartnerin hieß Amélie und ihre kleine Schwester Océane. Ihre Mutter Catherine war sehr freundlich und hat sich viel Mühe gegeben. Bei den Cuillouds wohnten auch der Hund Chipie und die Katze Fripouille.
Das Dorf St. Jean-de-Bournay ist sehr klein - nur 4000 Einwohner. Dort kennt jeder jeden. Ich habe in meiner Klasse 4e 7 schnell Anschluss gefunden. Die meisten französischen Schüler waren sehr nett.
Der interessanteste Tag des Schüleraustausches war für mich Dienstag, der 31.3.09, an dem wir alle, Franzosen und Deutsche, nach Voiron und Grenoble fuhren. Wir trafen uns kurz vor acht Uhr vor der Schule. Als der Bus dann da war, mussten wir unsere Rucksäcke und Taschen in den Gepäckraum legen. Eigentlich wollten wir um acht Uhr losfahren, aber irgendwie wurde es dann doch halb neun.
Zuerst fuhren wir nach Voiron in die „Caves de la Chartreuse“. Dort schauten wir einen Film über die Geschichte des Klosters Chartreuse an. Anschließend wurden wir durch den Keller geführt, in dem der Likör der Chartreuse in 50.000-Liter-Fässern reift. Nach der Besichtigung des Kellers schauten wir noch mit Spezialbrillen einen 3-D-Film über die Entstehung des Klosters an. Dann gingen wir in einen Laden, in dem wir den Likör für unsere Eltern kaufen konnten.
Danach fuhren wir nach Grenoble. Dort nahmen wir die Seilbahn auf das „Fort de la Bastille“ hinauf. Die Franzosen nennen die Seilbahn wegen ihrer Form „les oeufs“ (die Eier). Als wir oben ankamen, genossen wir die schöne Aussicht auf die schneebedeckten Berge und picknickten. Nachdem alle mit dem Essen fertig waren, machten wir uns an den Abstieg in die Innenstadt. Wir durften noch ein bisschen shoppen gehen. Ich lief mit Miri, Hana und Nadine herum. Wir gingen in ein paar Läden und aßen bei Häagen Dazs ein Eis. Später setzten wir uns in die Sonne und redeten.
Als wir wieder gegen 17.00 Uhr an der Schule ankamen, lief ich mit Amélie nach Hause. Wir zeigten uns gegenseitig unsere Einkäufe, redeten über den Tag und überlegten, was wir jetzt noch machen könnten. Wir beschlossen den Film Titanic auf Französisch anzuschauen.
Maximiliane Saier, Klasse 9c

Über den Schüleraustausch 2007 berichtet eine Schülerin

Der Austausch in Frankreich vom 1. bis 9. Februar

Mit dem Austausch war nicht nur eine Woche Frankreich und eine Woche Franzosenbesuch verbunden, sondern auch jede Menge Vorbereitung der jeweils 2 Lehrerinnen beider Kulturen (Frau Klemm und Frau Reuter und zwei französische College Lehrerinnen) und der Schule. Vorerst wurde in den Klassen 8-9 nach Interesse des Austausches gefragt. Später wurde auch die Klassen 10 gefragt. Endgültig waren 23 Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 8c, 8d, 9b, 9c, 9d und 10d  deren Austauschschüler im Alter von 13 - 16 Jahren waren, die am Morgen des 1.Februars in einem kleinen Reisebus in Richtung Frankreich fuhren.

1. Februar
Am Donnerstag ging es nach dem Gepäckeinladen um 8 Uhr in Richtung Frankreich, wo wir nach einer langen aber lustigen Fahrt um 17Uhr ankamen. In der Schule wurden wir herzlich von der Direktorin empfangen und nach einem kleinen Snack sind wir zu den jeweiligen Gastfamilien gefahren

2. Februar
Nach dem ersten französischen Frühstück ging es mit dem Schulbus, wie für die meisten anderen auch, in die Schule. Um 8 Uhr begann der Unterricht, an dem die deutschen Schüler nicht teilnahmen, da wir in den ersten beiden Stunden in einem separaten Raum untergebracht waren. Dort stellten sich die wichtigsten Personen der Schule vor von denen wir danach eine Hausführung bekamen. Später wurden wir von Frau Reuter und Frau Klemm in 2er Gruppen eingeteilt, in denen wir in den Unterricht gingen. Maximilian Gonser und ich kamen zuerst in den Mathe- und anschließend in den Deutschunterricht. Danach war der Vormittag zu Ende und wir gingen mit den Austauschschülern in die Kantine. In der Mittagspause gab es eine Volleyball-AG, in die die meisten der deutschen gegangen sind (wenn auch nur zum Zuschauen) Anschließend stand Sport auf dem Pflichtstundenplan. Da die Sportlehrerin die Anweisungen sehr schnell gesprochen hat, hat man so gut wie nichts verstanden und hat einfach das gemacht, was die anderen auch taten. Der erste Tag ging nach einer Stunde bei den deutschen Lehrerinnen auch schon zu Ende.

3. - 4. Februar
Am Samstag fand in der Schule eine Art Jobbörse statt, nach der alle mit den Gastfamilien ins Wochenende starten konnten und dessen Gestaltung den jeweiligen Familien überlassen waren. Ich beispielsweise war am Samstag mit meiner Gastfamile in Lyon und am Sonntag in den Bergen

5. Februar
Morgens um 8Uhr erzählten die alle Deutschen Schüler eine Stunde über das vergangene Wochenende, bevor wir zu einer Rallye aufbrachen, die in St. Jean de Bournay, dem Ort der Schule, stattfand. Die Rallye war um 12Uhr zu Ende und anschließend gab es ein Mittagessen in der Schule. Nachmittags stand eine Exkursion nach Vienne auf dem Plan. Durch die historische Stadt führte uns eine deutsche Führerin. Die Franzosen waren den ganzen Tag nicht mit uns unterwegs da sie den Nachmittag in der Schule verbringen mussten.

6. Februar
Am Diensttag verbrachten alle deutschen und französischen Schüler den Tag in der Großstadt Lyon, durch die wir zuerst mit dem Bus fuhren und die Sehenswürdigkeiten von einer französischen Reiseführerin gezeigt bekamen. Nachmittags erkundeten wir mit den Austauschschülern in Gruppen allein die Stadt und ihre Läden für zwei Stunden. Dann ging es wieder mit dem Bus nach St. Jean und anschließend in die Gastfamilien.

7. Februar
Diesmal ging es mit allen nach Grenoble in der wir zuerst eine Brennerei für einen Likör namens Chartreuse besichtigten aber leider nichts probieren durften. Danach fuhren wir mit einer Gondel einen Berg hinauf fuhren, dort oben ein Vesper gemacht haben und anschließend zu Fuß wieder hinunter gelaufen sind. Oben auf dem Berg hatte man eine wunderbare Aussicht auf die Stadt Grenoble. Anschließend hatten wir 2 Stunden Freizeit in der Stadt bevor es mit dem Bus wieder nach Hause hing

8. Februar
Der letzte Tag des Austausches war ein Unterrichtstag, der aufgrund eines Streikes einiger Lehrer und Lehrerinnen etwas umgeplant werden mussten. So ein nicht angekündigter Streik wäre in Deutschland ein Grund für eine Kündigung. Nachmittags nach einem deutsch-französischen freiwilligem Handballturnier, dessen Ergebnis ich hier jetzt nicht kund tun möchte (es ist nur zu sagen: es war knapp) fuhren die Deutschen mit dem Bus nach Burgoin, um dort die letzten Einkäufe zu erledigen. Wieder am College angekommen fuhren wir mit den jeweiligen Austauschschülern nach Hause. Am Abend gab es ein Abschiedsfest, das von den Franzosen geplant wurde. Die Eltern steuerten Essen dazu bei. Es gab ein großes Buffet und eine Dankesrede der Deutschen für die freundliche Aufnahme im College.

9. Februar
„Eine Busfahrt die ist lustig eine Busfahrt die ist schön“ ist zu dem Heimreisetag nur zu sagen. Um ca. 9 Uhr ging die Fahrt los. Nach Musik und Spaß kamen wir um kurz nach 18Uhr an der Waldschule wieder an.

Ich bedanke mich im Namen aller Beteiligten bei Frau Klemm und Frau Reuter für die Ermöglichung dieses Austausches und hoffen, dass bald noch einmal so ein Austausch stattfinden kann.

Die Franzosen in Deutschland

22. März
Am Donnerstag kamen die französischen Austauschschüler um 18:50 Uhr am Stuttgarter Bahnhof an und wurden von uns dort mit beschrifteten T-Shirts empfangen. Nach herzlicher Begrüßung und Freudenschreie beider Kulturen fuhren alle Austauschschüler in die Gastfamilien.

23. März
Am ersten richtigen Tag wurden den Franzosen das Schulgebäude gezeigt und in die Klassen verteilt. Nach einem Mittagessen um 12:15 gingen die Franzosen zum Fernsehturm und danach zu einer Rallye in die Stadt und wurden anschließend von uns um halb fünf an der Schule abgeholt.

24. - 25. März
Das Wochenende war von den Gastfamilien geplant.

26. März
Am Montag war für die Deutschen ein gewöhnlicher Schultag, wohingegen die Franzosen die Staatsgalerie, das Haus der Geschichte besichtigten und Mittags im Rathaus von unserem Bürgermeister willkommen geheißen wurden.

27. März
Am Nachmittag gingen alle zusammen in das Mercedes Benz Museum.

28. März
Am Nachmittag des Mittwochs fand ein Nachmittag statt bei dem man zwischen sportlichen, künstlerischen oder anderen Aktivitäten wählen konnte und dort den Nachmittag bei dem entsprechenden Lehrer mit Fußballspielen, Backen oder Malen verbrachte. Danach gab es in der Kantine  noch Kuchen von den Eltern gebacken. Von den einigen Franzosen wurde eine Rede gehalten die noch einmal den Dank an Herrn Buschmann beinhaltete, dass er den Austausch in seiner Schule möglich gemacht hat.

29. März
Am Morgen des letzten Tages gab es ein letztes Feedback der jeweiligen Kulturen wonach es bei Regen mit der Stadt- und S-Bahn nach Esslingen ging. Dort gab es eine spezielle Führung durch die unterirdischen Gänge Esslingens, die circa 2Stunden dauerte, also bis ca. 13 Uhr. Anschließend sind einige noch in Esslingen geblieben, um dort einzukaufen, was die Franzosen für ihre Rückreise benötigten. Einige sind danach noch mit den französischen Austauschpartnern in Stuttgart die Königsstraße  entlanggelaufen.

30. März
Morgens mussten alle noch zwei Stunden den Unterricht besuchen wonach jeder seinen Austauschpartner an den Bahnhof bringen musste. Doch fast alle sind in einer Gruppe nach Stuttgart runter gefahren. Nach einigen Tränen fuhren die Franzosen dann um 11.11 mit dem Zug zurück nach Frankreich, das Ende eines einwöchigen Austausches.

Meiner Meinung nach war dieser Austausch eine Erfahrung für sich. Man Frankreich und seine Sprache besser kennengelernt und viele schöne einzigartige Dinge erlebt.
Pascal Hauser

Kontakt

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