Rückblick

1872
Gründung des Mozerschen Privatinstituts durch den Volksschullehrer Heinrich Mozer: Die Schule umfasst einen Kindergarten, eine Elementarschule für Mädchen und Jungen von 6 bis 8 Jahren und ein anschließendes „Töchterinstitut“ in der „Olgastraße 5“: In kleinen Klassen sollen Kinder in persönlicher Atmosphäre gefördert werden.

1872-1891
Leitung der Schule durch Heinrich Mozer mit Gottfried Krockenberger (Hauptlehrer am Königin-Katharina-Stift)

Stadtplan Stuttgart 1891, Legende

1903
Tod Heinrich Mozers: Einstellung der Elementarschule, Weiterführung von Kindergarten und Töchterinstitut. Eugenie Berger wird Schulleiterin mit Oberreallehrer Sieder von der Wagenburgoberschule (1906-1935). Das Töchterinstitut hat ca. 70 Schülerinnen in acht Klassen (zweizügig) bei sechs Lehrerinnen.

1904
Für das Töchterinstitut wird der staatliche Lehrplan für höhere Mädchenschulen eingeführt


Stadtplan Stuttgart 1914

1925
Schließung des Kindergartens

1930
Marie Gabele wird Schulleiterin

1933
Die Schule erhält den Status einer zugelassenen privaten Oberschule, und nennt sich nun „Private Oberschule Mozer“

1940
Kriegsbedingt wird die Schule bis 1945 nach Wäschenbeuren ausgelagert.

1945
kehrt die Schulleiterin mit noch 14 Schülerinnen aus Wäschenbeuren nach Stuttgart zurück. Der Schulbetrieb wird in Eugenie Bergers Privatwohnung, später in wechselnden Mieträumen (Mörikegymnasium, Waldheim Sonnenwinkel, Waldheim Heslach, Ferienheim Altenberg) aufgenommen.

1952
Am 1.2.1952 legt Marie Gabele altersbedingt die Schulleitung nieder: Nachfolgerin wird Dr. Marga Rapp. Am 12.12.1952 wird der „Verein zur Förderung der Mozerschule“ gegründet, um als Träger einen Schulneubau zu finanzieren und zu organisieren.

1953
Am 3.9.1953 wird der Unterricht im Markuswaldheim Degerloch (am heutigen Standort) eröffnet: 150 Schüler, 13 Lehrer.

1954          
Am 1.1.1954 wird die Private Oberschule Mozer in Waldschule Degerloch umbenannt. Dr. Marga Rapp führt die alte Tradition der Mozerschule (Förderung in kleinen Klassen) fort, setzt aber auch ganz neue Akzente: Ihre Erfahrung in der Ausbildung von Lehramtskandidaten und eine Ausbildung am Institut für Tiefenpsychologie in Stuttgart helfen ihr bei dem Ziel, für „Schlüsselkinder“ der Nachkriegszeit eine Schule ohne Angst - jetzt für Jungen und Mädchen - mit Schülertagheim in schöner Umgebung aufzubauen.

1956
Beschluss zum Bau eines neuen Schulhauses.

1961
Einweihung des neuen Schulhauses.

 

 

 

1961
Staatliche Anerkennung der Waldschule als Progymnasium.

1962
Hans Städtler wird Schulleiter.

1966
Erweiterungsbau.

 

 

 

 

1970
Friedrich Kiemle, seit Beginn Lehrer an der Waldschule und zuvor stellv. Schulleiter, übernimmt die Schulleitung.

1974
Der Neubau wird fertig gestellt.

1982
Unfalltod von Friedrich Kiemle. Waltraud Wons, seit 1974 Lehrerin an der Waldschule, wird Schulleiterin. 
Aufstockung des Neubaus.

1985
Die Waldschule startet den Realschulzweig.

1988
Erweiterungsbau.

1991
Erste Abschlussprüfung der Realschule.

1992
Einführung der Montessori-Pädagogik: Gezielte Förderung der Selbstständigkeit und des selbstverantwortlichen Lernprozesses der Schüler durch Freiarbeit. Die Waldschule ist damit Vorreiter im Bereich der weiterführenden Schulen.

1997
Mit der ersten 11. Klasse beginnt der Ausbau des Progymnasiums zum Vollgymnasium.

1998
Der stellvertretende Schulleiter Luitwin Ress wird Internatsleiter des Württembergischen Fechtbundes in Heidenheim und verlässt die Waldschule. Detlef Horst wird neuer stellvertretender Schulleiter.
Die Stadtbahnhaltestelle "Waldau" wird eröffnet: Seitdem ist die Waldschule bequem mit der Stadtbahn zu erreichen.

2000
Das erste Abitur an der Waldschule. Die Waldschule ist damit Vollgymnasium. Detlef Horst, seit 1985 Lehrer an der Waldschule, wird Schulleiter. Sein Stellvertreter wird Walter Neumann, seit 1983 Lehrer an der Waldschule.
Infolge des Ausbaus von Realschule und Gymnasium wachsen die Schülerzahlen kontinuierlich: Von 330 (Anfang 90er Jahre) auf knapp 600 Schüler (2006). Entsprechend wird das Gebäude ständig erweitert.
Die Berufsorientierung BoGy und BoRS wird eingeführt: Berufspraktika, Bewerbertraining, Hochschulbesuche usw.
Schulpartnerschaft mit dem Collège Fernand Bouvier in Saint-Jean de Bournay (Département Isère / Frankreich).

2001
Das Thema „Lernen lernen“ wird in die Freiarbeit integriert (Klassen 5-7). Am Methoden- und Kompetenztraining wird seitdem gearbeitet.

2002
Das Streitschlichtungsprogramm startet an der Waldschule.

2003
Das 50jährige Schuljubiläum als Waldschule Degerloch wird gefeiert.

2005
Spanisch wird als dritte Fremdsprache am Gymnasium eingeführt. Zwei Jahre vor der offiziellen Einführung in Baden-Württemberg startet die Waldschule mit dem Fach „Naturwissenschaft und Technik“ (NWT) am Gymnasium. 
Walter Neumann übernimmt kommissarisch die Leitung der Waldschule

2006
Der Erweiterungsbau mit Fördermitteln des Bundes zur Ganztagsschule (IZBB-Programm) wird fertig gestellt.
Kai Buschmann, zuvor stellv. Schulleiter des Lichtenstern-Gymnasiums Sachsenheim, wird Schulleiter der Waldschule.

2007
Das Regierungspräsidium genehmigt den Realschulaufsetzer an der Waldschule.
Erarbeitung des Leitbildes der Waldschule.
Schulpartnerschaft mit der deutsch-türkischen Schule TAKEV in Izmir.

2008
Ein weiterer Erweiterungsbau (2 Klassenzimmer, Musiksaal) wird fertiggestellt.

2009
Einführung des Schüler-Feedback: Die Schülerinnen und Schüler melden den Lehrern durch Fragebogen zurück, wie der Unterricht bei ihnen ankommt.

2010
Energetische Sanierung der Außenfassade der Waldschule, u.a. mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II.
Schulpartnerschaft mit dem Colegio Arenas Atlántico (Gran Canaria / Spanien)

2011
Bildungspartnerschaft mit der Telekom, Ausbildungszentrum Stuttgart.
Erarbeitung eines Schulprogrammes. 705 Schüler.

2012
Abitur des Doppeljahrgangs.

Kontakt

  • Telefon: 0711 806697-0

 

  • Fax: 0711 806697-21

 

 

  • Telefonnummer zur Krankmeldung von Schülern: 0711 806697-13

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